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STAUDACHER hilft ...

mit Spenden für die Stadtmission Nürnberg

Nicht jeder in der Region ist so privilegiert, genug zu Essen und zu Trinken sowie ein Dach über dem Kopf zu haben oder Geschenke zu Weihnachten zu erhalten. In Nürnberg betrifft das vor allem Kinder, Kinder die in Kinderarmut leben. Wir konnten es selbst kaum glauben, aber laut des aktuellen Familienberichts der Stadt lebt fast jedes fünfte Kind in Nürnberg von Hartz IV (bundesweit ist es jedes sechste). Das sind 18,2 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren. Wir STAUDIS wollen helfen und starten deswegen einen Spendenaufruf bei uns im Haus.

Unsere Unterstützung geht an das Projekt "Junge Menschen Chancen geben!"

Mit dem Projekt "Junge Menschen Chancen geben" versucht die Stadtmission Nürnberg benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine faire Chance zu geben – mit warmem Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe, Spiel- und Freizeitangeboten. Mit den Spenden erleben Kinder und Jugendliche Wertschätzung, verlässliche Beziehungen, Bildungsangebote und ein anregendes, respektvolles Umfeld. Damit können sie gestärkt den Weg in ein selbständiges Leben starten!

STAUDACHER möchte sich für genau diese Kinder einsetzen und gegen die Kinderarmut hier in unserer Region etwas unternehmen, aber auch darauf aufmerksam machen. STAUDACHER als Unternehmen unterstützt das Projekt mit 1.000 € – wir freuen uns jedoch über jeden STAUDI, der auch noch seinen persönlichen Beitrag dazu leisten möchte. Wir sammeln in der Adventszeit im Haus STAUDACHER Spendengelder und kaufen damit den Kindern der Stadtmission Nürnberg verschiedene Hilfsmittel zur Lernförderung und zum spielerischen Lernen.


Fast jedes fünfte Kind in Nürnberg lebt in Armut


Über 8000 Familien sind auf Hartz IV angewiesen I Irini Paul I 08.04.2019 I Quelle: NN-Lokales 

NÜRNBERG - Laut des aktuellen Familienberichts der Stadt lebt fast jedes fünfte Kind in Nürnberg von Hartz IV (bundesweit ist es jedes sechste). Das sind 18,2 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren. Insgesamt waren über 8000 Familien auf diese Leistung angewiesen. Dabei trifft es Alleinerziehende besonders: Annähernd 40 Prozent von ihnen beziehen Hartz IV.

Armut bedeutet aber nicht nur den Mangel an Geld. Sie zeigt sich auch an beengtem Wohnraum und schlechteren Vierteln. Arme Kinder bleiben häufiger sitzen und haben wenig Chancen, Talente entfalten zu können. Obwohl in Nürnberg immerhin 67 Prozent der Berechtigten Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket nutzen. Die jüngste Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) belegt aber auch, dass Kinder aus sozial schwachen Familien in schlechterer gesundheitlicher Verfassung sind. 2006 hatte die Stadtmission ihr Projekt "Chancen für junge Menschen" aufgelegt. Es bietet Orte, Förderprogramme, aber auch die Möglichkeit, etwas Sinnvolles in der Freizeit zu unternehmen.
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3600 Kinder hat die Stadtmission auf diese Weise in den vergangenen Jahren aufgefangen und begleitet. Ob nun Hausaufgabenbetreuung und Mittagessen in der Spiel- und Lernstube Lobsinger in St. Johannis, bei Leseprojekten, Musikgruppen oder dem gemeinsamen Kochen. Allein 166 Kinder und Jugendliche nutzen derzeit Schulförderkurse.

"Eine Schullaufbahn in Deutschland ist extrem aufwendig"
Zu ihnen gehört auch die 15-jährige Maria (Name geändert). Sie lebt mit ihrer Mutter, deren Freund und der vierjährigen Schwester in einer kleinen Wohnung in Langwasser. Sie besucht einmal pro Woche einen der Kurse. Drei Stunden bekommt sie dann Hilfe bei Mathe, Deutsch und Englisch. Ihre Mutter bringt sich und die Kinder zwar gerade so über die Runden, muss dafür aber eben zwei Jobs schultern. Viel Zeit bleibt da nicht für die Kinder. Also holt Maria oft ihre kleine Schwester vom Kindergarten ab und muss sehen, wie sie mit der Schule klarkommt. Maria kannte es lange nicht anders."Eine Schullaufbahn in Deutschland ist extrem aufwendig", sagt Alexandra Frittrang, die das "Chancen"-Projekt leitet. Die Betroffenen bräuchten aber auch in vielen anderen Lebenslagen jemanden, der sie begleitet — ob es nun um einen Kita-Platz geht oder darum, wenn das Konto gepfändet wurde. Dass sich Marias Mutter selbst um den Förderunterricht gekümmert hat, sei ein Ausnahme, so Alexandra Frittrang.

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Denn viele Familien seien mit der Lebenssituation zu sehr belastet. Marias Förderunterricht trägt längst Früchte. "Mein letztes Zeugnis war richtig gut", sagt sie. Ihr Traum vom "Quali" ist somit in greifbarer Nähe und damit auch ihr Berufswunsch: Sie möchte eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen. Einen Ausbildungsplatz hat sie bereits. Beim Chance-Team ist man stolz, dass mancher Schützling auch den Sprung auf die Realschule oder sogar aufs Gymnasium schafft. Talent und Geist sind nun mal keine Frage des Geldes, aber ohne Förderung verkümmert beides.

Du möchtest auch HELFEN?

Hier findest Du die wichtigsten Infos in einem Flyer zusammengefasst ...

Weitere Informationen erhältst Du direkt über diesen Link der Stadtmission Nürnberg.




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